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Rennstrecke Phillip Island Circuit

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Daten, Fakten, Wissen und eine schnelle Runde auf der Rennstrecke Phillip Island Circuit in Australien, Bundesstaat Victoria.

Der Phillip Island Circuit ist heute die international zweitbekannteste Rennstrecke Australiens nach dem 140 km nordwestlich gelegenen Albert Park Circuit zur Formel 1 in Down Under Australien.

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Australische Flagge
Lage
Land: Australien Ort: Phillip Island
Gründung: 1956 - Ausführung: Permanent
Daten
Länge: 4.445 m Längste Gerade: 920 m
Kurven: 12 Rechts / Links: 5 / 7

Phillip Island Circuit Rennstrecke

Lizenziert unter CC & GNU/ Autor: Will Pittenger

Der Phillip Island Circuit liegt auf der gleichnamigen Insel, die an der südlichen Küste Australien in der Bass Straße vorgelagert ist. Sie ist über eine über 600 m lange Brücke mit dem fünften Kontinent verbunden. Gegenüber von Phillip Island an der Bass Straße liegt Tasmanien, die größte Insel des fünften Kontinentes.

Die größte Stadt des Bundesstaates Victoria, Melbourne Heimat der Motoglasklar Externe Links...Formel 1 auf dem Albert Park Circuit, liegt Luftlinie etwa 100 km nördlich von Phillip Island an der Phillip Bay.

Die Geschichte des Rennsports rund um Phillip Island begann wie auf vielen anderen internationalen Strecken auf öffentlichen Straßen, auf denen schon 1926 die ersten Automobil- und Motorradrennen stattfanden. Im Gegensatz zu anderen Strecken dieser Zeit wie etwa Le Mans Circuit oder der Nürburgring Nordschleife, war die Streckenführung rund um Phillip Island mit einer maximalen Streckenlänge von etwas über 10 km deutlich kürzer, Motorräder wurde sogar ein noch kürzeres Streckenlayout abgesperrt.

Doch wie auch die Erfahrungen anderer Strecken zeigte war diese Art der Ausrichtung von Rennen zwar die Kostengünstigste aber auch die schlechteste aus Sicht der Sicherheit. Daher wurde schon fünf Jahre nach der ersten Veranstaltung eine permanente Rennstrecke außerhalb der Stadt angelegt.

Diese wurde bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges genutzt, war allerdings durch die unbefestigte Streckenführung ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen immer noch überaus gefährlich und die Nutzung zog immer wieder schwere Unfälle nach sich.

Nach dem Ende des Krieges und der steigenden Begeisterung der Menschen für Motorsport reiften die Pläne zum Bau einer neuen Rennstrecke die in ihrer Permanenten Ausführung diesmal mit internationalen Standards für Streckenführung und Sicherheit angelegt werden sollte.

Nachdem mit der Planung 1950 begonnen wurde, konnte der Bau des Phillip Island Circuit als moderne permanente Rennstrecke nach Klärung der Finanzierung durch vor Ort ansässige Geschaftsleute und Privatiers schon ein Jahr später begonnen werden. Träger dafür war der PIARC, der Phillip Island Auto Racing Club.

Obwohl die Baukosten deutlich höher ausfielen wie anfänglich prognostiziert konnte die Rennstrecke Ende 1956 Öffentlichkeitswirksam übergeben werden. Die ersten Rennen fanden 1957 im Rahmen nationaler Meisterschaften statt. Ein Jahr später folgen dann die internationalen Rennen im Rahmen verschiedener Automobil- und Motorradrennserien.

Da sich der Phillip Island Circuit nicht weit vom Meer befindet, an der schmalsten Stelle nach der Southern Loup trennen gerade etwas über 60m den Rennkurs von der Küste, setzen die klimatischen Bedingungen den Rennkurs zu.

Diese aufwendigen Reparaturen am Belag der Rennstrecke können durch die PIARC nicht getragen werden, so dass der Kurs 1962 geschlossen wird und die Rennen auf dem Mount Panorama Circuit in Bathurst ausgetragen werden. Nachdem die Refinanzierung abgeschlossen und die Reparaturen durchgeführt wurden, konnte die Strecke 1966 wieder eröffnet werden und wurde ab diesem Jahr wieder für viele nationale und internationale Rennveranstaltungen genutzt.

Doch auch hier zeigte sich, das anstehende und aus Gründen der Sicherheit geforderten Reparaturen und Modernisierungen über die Zeit nicht getragen werden konnten, so dass der Phillip Island Circuit nach 13 Jahren intensiver Rennsportveranstaltungen wieder geschlossen werden musste und somit ab 1980 keine Rennen mehr auf dem Kurs von Phillip Island stattfinden konnten.

Erst ab 1985 zeigt sich wieder Hoffnung durch den Erwerb der ehemaligen Rennstrecke durch die Firma Placetac Pty Ltd., die ab dem Jahr 1988 wieder investierte um die Rennstrecke wieder für den internationalen Rennsport durch Umbauten und Modernisierungen tauglich zu machen.

Schon ein Jahr später feiert die Rennstrecke ihre Neueröffnung und ihren Siegeszug. Erstmalig fährt die größte internationale Motorradrennserie auf dem Phillip Island International Course, die 500 Serie, Vorläufer der heutigen Moto GP. Das Rennen wird vom australischen Weltmeister von 1987 und Vizeweltmeister von 1988, Wayne Gardner, der seine ganze aktive Laufbahn in dieser Klasse auf Motoglasklar Externe Links...Honda fuhr, gewonnen.

Während die 500er nur zwei Jahre gastierten und erst 1997 wieder nach Phillip Island zurück kehrten, fährt die zweite Königsklasse des Motorradrennsports, die seriennahe Superbike Weltmeisterschaft seit 1990 mit Unterbrechungen auf dem anspruchsvollen Kurs von Phillip Island.

Dieser wird nach der Modernisierung auch wieder für verschiedene nationale und internationale Autorennserien wie den V8 oder anderen Tourenwagenserien genutzt. Zuschauermagnet sind auch verschiedene Attraktionen neben der Rennstrecke, so beheimatet der Phillip Island Circuit die größte Slot Car Anlage Australiens, deren Autorennbahn nicht nur Kinderaugen zum glänzen bringt.

Ein Motorsportmuseum rund um die Geschichte der australischen Rennstrecke sowie des australischen und internationalen Rennsports gewährt einen Blick in die Vergangenheit und die Kart Strecke lädt wie verschiedene Veranstaltungen auf dem Kurs zum selbst fahren ein und ist mit der Streckenführung ein Replik, also Nachbau des großen Kurses.

 Er"fahren" einer:
Schnellen Runde auf der Rennstrecke Phillip Island Circuit.

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Artikel vom 140414 / Last modified 080714

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