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Rennserie Moto GP

Daten, Fakten und Wissen rund um die Motorradrennsportserie der Moto GP ab 2002.

Die Moto GP Rennserie ist die leistungsstärkste und höchste Motorradrennklasse innerhalb der Straßenrennsport Weltmeisterschaft. Sie ging 2002 aus der damals höchsten Motorradrennserie, der 500 Klasse hervor für Rennmaschinen bis 500 ccm Hubraum.

Im Gegensatz zu den Superbike Rennserien, in denen die Motorräder zumindest eine nachweisbare Nähe zu den Serienbikes der jeweiligen Hersteller aufweisen müssen ist die Moto GP wie auch deren Vorgängerklasse eine reine Rennsportserie. Die verwendeten Teile werden größtenteils nur für diesen Zweck entwickelt und gefertigt, so das jedes Motorrad ein Unikat darstellt, da auch oftmals auf die speziellen Wünsche der jeweiligen Piloten eingegangen wird.

Somit kann die Moto GP Rennserie als zweirädriger Pendant zur Formel 1 gesehen werden, in der auch nur Einzelstücke eigens für diese Rennserie im engen Rahmen der technischen Vorgaben entwickelt und gefertigt, an den Start gehen.

Moto GP 2014 Fahrer- und Konstrukteursweltmeister, Marc Marquez, Repsol Honda

Fahrer- und Konstrukteursweltmeister MotoGP 2014

Die wichtigsten technischen Vorgaben der Moto GP Serie änderten sich im Laufe der Zeit, geblieben ist bis heute die Einschränkung das nur Viertaktmotoren als Antrieb zugelassen sind.

Ab dem ersten Jahr der neuen Rennserie war der Hubraum des Motors auf maximal 990 ccm vorgeschrieben und die Teilnahme mit den vorab verwendeten 500 ccm Zweitaktmotoren nur noch für ein Übergangsjahr gestattet, auch wenn diese Regelung nur ein Team in Anspruch nahm. Bei einer weiteren technischen Reglementierung 2006 wurde diese Klausel dann komplett gestrichen.

Seit 2006 hat die Rennleitung auch die Entscheidung darüber, Rennen als sogenannte WetRace zu klassifizieren, bei denen die Teams und Piloten die Möglichkeit haben auf das zweite Motorrad, welches mit Regenreifen ausgerüstet sein muss, zu wechseln.

Da die Motorräder der Moto GP Klasse durch die schnellen technischen Fortschritte, gerade auch im Bereich der Prototypenentwicklung, immer höhere Leistungen generierten wollte der Dachverband FIM, Federation Internationale de Motocyclisme, diese Entwicklung beschneiden durch die Einführung einer veränderten Motorisierung ab 2006.

Die neue Saison 2007 ließ nur noch Motoren bis 800 ccm zu und verbot eine ovale Bauform der Kolben. Vierzylindermaschinen behielten weiterhin ihr Mindestgewicht von 148 kg, währenddessen alle anderen Zylinderzahlen mit überarbeiteten Mindestgewichten konfrontiert wurden, was zur Folge hatte das sich der Vierzylindermotor etablierte.

Limitierungen finden auch bei Größe und Anzahl der Reifen statt. Doch die geplante Einbremsung der Königsklasse Moto GP findet dadurch nicht statt. Im Gegenteil, durch die leichteren Maschinen sind höhere Kurvengeschwindigkeiten und Beschleunigungen möglich.

Moto GP Fahrerfeld 2013, Sachsenring gegenüber Omega

Moto GP Fahrerfeld

So wie es Hersteller in der Automobil- und Motorradbranche erwischte, machte die Weltwirtschaftskrise auch vor der Moto GP nicht halt, konnten verschiedene Hersteller bis dato trotz weniger vorweisbarer Resultate ihre Teilnahme auf Grund des Imagegewinns immer wieder den Verantwortlichen schmackhaft machen, wurde jetzt der Stecker gezogen.

Nach und nach gab es aus den zwei Gründen der Finanzkrise und den steigenden Kosten in der Moto GP keine Privatteams mehr und auch Werksteams wurden gecancelt, Hersteller wie Suzuki zogen sich aus der Rennserie zurück.

Aktuell nach der letzten großen Reglementänderung der Moto GP in 2012 wurde der Hubraum wieder auf 1000 ccm angehoben, der Zylinderdurchmesser auf 81 mm festgelegt. Das Mindestgewicht wurde auf 150 kg aktualisiert bis 800 ccm und 160 kg von 801 ccm bis 1000 ccm Hubraum. Der Tankinhalt weiterhin bei 21 Liter festgelegt. Permanent eingeschriebene Piloten dürfen max. 5 Motoren pro Saison verwenden, mehr zieht Strafe in Form eines Starts aus der Boxengasse nach sich.

Um das ausgedünnte Moto GP Starterfeld wieder etwas zu beleben wurde ab 2012 auch die CRT, Claiming Rule Teams, zugelassen. Dies sind modifizierte Superbikes die einen etwas anderen Reglementhintergrund haben, generell allerdings nicht in der Lage sind um Siege oder die Meisterschaft mitzufahren.

Moto GP 2013, Besuchermagnet Sachsenring

Moto GP Sachsenring

In der Saison 2014 kämpften gerade mal noch drei namhafte Hersteller um die MotoGP Weltmeisterschaft, Honda, Yamaha und Ducati. Aktuell wird wieder fieberhaft an einer Lösung gearbeitet die mehr Hersteller zurück in die Königsklasse der Motorräder lockt, da eine Markenverdünnung immer die Fans dieser Marke und damit den potentiellen Zuschauer verprellt. Der Geschwindigkeitsrekord in der MotoGP in den Asphalt gebrannt von einem Repsol Fahrer, Dani Pedrosa, der 2009 für fünf Jahre lang mit der Topspeedmarke von 349,29km/h die Vmax Liste anführte konnte 2014 gebrochen werden.

Andrea Iannone erreichte beim freien Training auf der Rennstrecke Mugello Autodromo in Italien einen neuen Bestwert von 349,60 km/h auf einer Ducati Desmosedici vom Team Pramac Racing. Ob dieser Bestwert wieder fünf Jahre Bestand hat ist allerdings anzuzweifeln.

Angekündigt wurde für 2015 die Rückkehr von Suzuki, die schon länger dieses Projekt vorantreiben, sowie der Einstieg von Aprilia für 2016. Der MotoGP Fan kann sich nun allerdings schon für 2015 freuen, da beide Marken ihre Rückkehr 2015 bestätigten, so dass die MotoGP nun mit vierzehn Teams, davon fünf Werksteams, und fünfundzwanzig Piloten an den Start geht. Dabei ist auch wieder Stefan Bradl, wenn auch im Gegensatz zu den Vorjahren nicht mehr auf Motoglasklar Externe Links... Honda, sondern nun auf einem Open Bike von Forward Yamaha.

 Die Punkteverteilung der Moto GP für die Wertung in der Fahrer- und Konstrukteursweltmeisterschaft ist wie folgt. (Stand 2014)

Platz: 123456789101112131415
Punkte: 252016131110987654321

Erfolgreichster Hersteller Moto GP:Honda
Erfolgreichster Fahrer Moto GP:Valentino Rossi
Schnellster Fahrer der Moto GP:Andrea Iannone, Ducati, 2014, 349,60km/h
Jüngster Sieger der Moto GP:Marc Marquez, Honda, 2013, 20J 63T

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Artikel vom 240214 / Last modified 130315

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